Dritte Klassen besuchen die Feuerwehr

Zum Ende des Schuljahres ging es im Heimat- und Sachunterricht der dritten Klassen an der Stephani-Grunschule im wahrsten Sinne des Wortes noch einmal „heiß“ her. Auf dem Plan stand das Thema Verbrennung. Gleich zu Beginn der Unterrichtssequenz kam ein Experte in die Schule: Herr Lauer-Dernerth von der Freiwilligen Feuerwehr Gunzenhausen besuchte am Mittwoch, den 24. Juni 2015 nacheinander alle drei dritte Klassen und gab einen ersten Einblick in das Thema Feuer – Verbrennung – Feuerwehr. Neben den Voraussetzungen für die Entstehung eines Feuers, die Aufgaben der Feuerwehr und der Ausrüstung eines Feuerwehrmannes besprach er mit den Kindern, wie ein Notruf abzusetzen ist. Im Anschluss ging es in die Praxis und die Kinder durften selbst, natürlich unter Aufsicht der Lehrerin und des Brandschutzexperten, Feuerexperimente durchführen.

Zwei Tage später, am 26. Juni 2015 folgte dann ein Unterrichtsgang, der für viele Kinder wohl unvergessen bleibt. Gemeinsam wanderten alle Schüler und Lehrerinnen zur Feuerwache. Dort wartete bereits der Kommandant, Herr Swen Müller gemeinsam mit Herrn Lauer-Dernerth und mehreren Feuerwehrmännern. Nach einer kurzen theoretischen Einführung im Schulungssaal der Feuerwache wurden die Klassen über das Gelände geführt und gleichzeitig mit Aufgaben und Arbeitsweise der Feuerwehr bekannt gemacht. In einer ersten Station besichtigten die Schüler die Feuerwehrfahrzeuge und erfuhren alles über ihre unterschiedliche Ausrüstung und Aufgaben. Zweiter Anlaufpunkt war der Raum, indem Atemschutzmasken und Atemschutzgeräte gereinigt und kontrolliert werden. Weiter ging es zur Schlauchwäsche und in die Kommandozentrale. In einer Garage voll mit künstlichem Qualm durften die Kinder sich gegenseitig suchen. Am Ende demonstrierten die Feuerwehrleute, wie ein Auto aufgeschnitten wird, damit Verletzte nach einem Unfall geborgen werden können. An allen Stationen beantworteten die Feuerwehrmänner geduldig alle Fragen der Schülerinnen und Schüler. Dann durften auch die Kinder nochmals aktiv werden und zur Feuerspritze greifen. Die Lehrerinnen dagegen wurden unter allgemeinem Jubel mit der Drehleiter auf 23 Meter Höhe gebracht. Den Abschluss des Tages bei der Feuerwehr bildete die Rückfahrt zur Schule in den Einsatzfahrzeugen. Bis in den Schulhof wurden die Kinder chauffiert, auf den letzten Metern sogar mit Blaulicht und Martinshorn.

Zweifelsohne war dieser Unterrichtsgang für alle Kinder und die Lehrerinnen ein tolles Erlebnis. Dies war nur möglich durch den engagierten Einsatz der freiwilligen Feuerwehrleute. Kinder und Lehrer bedankten sich herzlich bei dem verantwortlichen Kommandanten Herrn Müller zusammen mit Herrn Lauer-Dernerth sowie allen anderen Feuerwehrmännern für einen gelungenen Vormittag. 

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