Eine Schiffsflotte für Kari und Bu

Kari und Bu, unsere beiden Freunde, mit denen wir in der ersten Jahrgangsstufe schreiben und lesen lernen, stellten uns eines Tages vor ein Problem. Sie wollten mit einem Boot in See stechen, um die Welt noch besser zu erkunden. Wie baut man aber ein Boot, welches Material darf man benutzen und welche Eigenschaften müssen grundsätzlich erfüllt werden? Nachdem wir uns im Klassengespräch über die Eigenschaften eines Bootes oder eines Schiffes austauschten, führten wir in der Gruppe Versuche zum Bereich „ Sinken und Schwimmen“ durch. Darin erkannten wir, welche Materialien an der Wasseroberfläche blieben, also schwammen und welche davon untergingen. Jedes Kind brachte an den darauffolgenden Tagen von zu Hause geeignete Materialien wie Styropor, Korken, Holz oder Strohhalme mit in die Schule. Nach eigenen Vorstellungen bauten wir aus all diesen Materialien kleine und große Schiffe. Dabei entstanden immer wieder neue Ideen, die sofort ausprobiert und umgesetzt wurden. Gegenseitiges Unterstützen und Beraten halfen vielen Kindern weiter, wenn beim Bauen auch einmal umgeplant werden musste. Am Aufregendsten war jedoch nach der Fertigstellung der Boote der „Stapellauf“. Voller Spannung setzte jedes Kind sein Schiffchen in eine mit Wasser gefüllte Schüssel, und testete das Schiffchen auf seine Schwimmtauglichkeit. So mancher Schüler jubelte los und freute sich über sein gelungenes Werk. Rosemarie Penzkofer, Klasse 1a

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