Neue Streitschlichter an der Stephani-Grundschule

13 neue Streitschlichter der Stephani Grundschule erhielten in der Aula ihre Ernennungsurkunden von Sozialpädagogin Silvia Loy. Ein Jahr haben die Mädchen und Jungen zusätzlich darauf hingearbeitet und sich für dieses Ehrenamt fit gemacht. Um dieses Ziel zu erreichen fuhren sie mit Frau Loy in die Jugendherberge des Evangelischen Bildungszentrums nach Pappenheim. Mit viel Spaß und Freude erlernten die Kinder, Gesprächs- und Feedbackregeln, verschiedene Methoden, um mit den Streitenden zu einer für beide Seiten akzeptablen Lösung zu gelangen und dabei immer und in jeder Situation die Objektivität zu bewahren. Denn auch beste Freunde können mal in einen Streit verwickelt sein. Strafen und Schuldzuweisungen sind dabei strikt tabu.

„Wenn viele Kinder aufeinandertreffen, kommt es auch zu unterschiedlichen  Meinungen. Manchmal sind die Meinungen dann so verschieden, dass sich die Kinder nicht mehr vertragen und ohne Hilfe keine Lösung finden.“ erklärte Frau Cornelia Klaus, die Rektorin.

Frau Loy begleitete dieses Projekt mit viel Engagement und den Kindern war die Freude und der Stolz über das erreichte Ziel anzusehen.

Aus diesem Grund beschloss der Elternbeirat, den Streitschlichtern, als Zeichen der Anerkennung ein besonderes Schul – T-Shirt aus Baumwolle von einem ortsansässigen Unternehmen, mit dem Aufdruck „Streitschlichter“ zu überreichen. Enorm war die Freude, denn die üblichen Kunststoffwesten sind bei steigenden Sommertemperaturen doch recht schweißtreibend. Frau Neumann übergab stellvertretend für den gesamten Elternbeirat die druckfrischen T-Shirts mit den Worten: „Ihr Kinder habt uns Erwachsenen eines ganz klar voraus, da seid ihr einfach klüger! Kinder streiten sich und spielen danach trotzdem wieder miteinander. Warum? Weil euch Kindern das Glück und der Spaß am gemeinsamen Spielen viel wichtiger ist als jeder Streit oder euer Stolz!“ Das beantworteten die Kinder mit einem klaren „Ja“.

Zum Abschluss wünschte Frau Neumann allzeit gutes Gelingen. Weder im Schulhaus, noch auf dem Pausenhof soll ein Kinderweinen oder Schreien zu hören sein, sondern nur fröhliche und lachende Kinder.

Ines Neumann

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